Lederwaren

Gürtel und Schlüsselanhänger aus Bangladesch. HANDARBEIT

DREISCHISCHT RINDLEDERGÜRTEL 40.-€ JE STÜCK

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BÜFFEL-LEDERGÜRTEL 30.-€ JE STÜCK

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RIND & BÜFFELLEDER SCHÜSSELANHÄNGER 5.-€ JE STÜCK

Artikel Nr.SA-02
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Artikel.Nr.SA-03
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Artikel Nr.SA-10

 

Artikel Nr.SA-11
Artikel Nr.SA-12
Artikel Nr.SA-13
Artikel Nr.SA-14

Angaben zum Herstellungsprozess, Nachhaltigkeit, Arbeitsbedingungen und Fair - Trade:

In Bangladesch arbeiten etwa 3,5 Millionen Menschen als Textilarbeiterinnen. Davon sind über 80% Frauen. Etwa 80% der Exporte Bangladeschs werden durch Textilprodukte erwirtschaftet. Dieses Land produziert Kleidung für viele Länder der Erde, auch für Deutschland. Die Löhne und die Arbeitsbedingungen der Textilarbeiterinnen sind uns allen ja nicht unbekannt.

Nach Beendigung meines Studiums an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg hatte ich mir überlegt, was ich in meinem Heimatland verändern könnte. Ich entschied mich dafür, das eine oder andere Produkt (außer Textilartikeln) aus Bangladesch nach Deutschland bringen und sie hier bekannt zu machen. Da ich auch schriftstellerisch tätig bin, habe ich als ersten Versuch 2010 meinen Debüt-Roman, „Die Geschichte der goldenen Frauen“ in deutscher Sprache veröffentlicht und verkaufe ihn hier seitdem. Ich lasse alle meine bisher erschienenen Bücher in Bangladesch drucken und bezahle den Cover Designer, die Illustratorin, den Layout Designer, die Druckerei, den Buchbinder und all diejenigen anderen, die sich noch technisch an der Veröffentlichung meiner Bücher beteiligt haben. Diese Menschen können für diese Zeitspanne ihren Arbeitslohn selbst bestimmen.

Inzwischen habe ich insgesamt zwei Romane und zwei mehrsprachigen Kinderbücher herausgebracht. Alle meine Erzählungen spielen in Bangladesch. Inzwischen lebe ich hauptsächlich von meiner Schriftstellerei. Seit 2013 stelle ich in verschiedenen Kreativ- und Kunstausstellungen meine Bücher aus. Auf diesen Veranstaltungen bekomme ich die Möglichkeit, mit meinen Lesern direkt in Kontakt zu kommen. Über so eine „Brücke“ beginne ich einen kulturellen Austausch. Diese ist eine schöne Bühne für Respekt und Verständnis zwischen den Völkern.

Von der Idee meiner Bücher über die Konzeption bis hin zur Herstellung und Vermarktung bin ich allein selbst zuständig. Es gibt keinen Zwischenhändler, der einen großen Profitanteil in seine eigene Tasche stecken würde. Diese Vorgehensweise ermöglicht mir auch den Menschen, die mich bei der Herstellung meiner Bücher technisch unterstützen, einen gerechten Lohn zu zahlen.

Im Sommer 2019 war ich sechs Wochen in Bangladesch und habe mich für Ledergürtel und Schlüsselanhänger interessiert. Ein Lederwarenladen mit zwei Mitarbeitern in Dhaka, die selber Lederwaren wie Taschen, Gürtel, Schlüsselanhänger und Portemonnaies herstellen, sind sofort zur Zusammenarbeit mit mir bereit gewesen. Bei der Produktion war ich die meiste Zeit anwesend. So lernte ich auch deren Probleme kennen. Sie erzählten mir, dass sie seit ein paar Jahren Probleme haben, ihre Waren an einheimische Kunden zu verkaufen. Die Kundschaft nimmt ab, da sich immer mehr Menschen für Waren aus billigem Kunstleder interessieren. In Bangladesch aber gibt es Leder. Daher wäre es zu schade, wenn dieses Material nicht benutzt würde. Deswegen möchte ich mit diesen beiden Personen arbeiten, die weiterhin Waren aus Leder herstellen können. Deren Produkte möchte ich hier in Deutschland über Märkte und Ausstellungen direkt zu neuen Kunden bringen. Nur so kann ich auch hierbei den Zwischenhändler vermeiden, was mir wieder die Möglichkeit gibt, den beiden Herstellern mehr zu bezahlen.

Da ich viel Zeit in deren Werkstatt verbracht habe, konnte ich meine eigenen Vorstellungen von der optischen Ansicht und gefälligen Form bis zur Qualitätssicherung mit einfließen lassen. Nebenbei haben wir uns gegenseitig bengalische und deutsche Witze erzählt. Durch diese Ablenkung konnten sie für kurze Zeit ihre Alltagssorgen vergessen. Zurückgekehrt in meine erste Heimat, eine beeindruckende Zeit auch für mich.